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Reintegrationsmanagement (Re-I-Ma)

Ziel der Arbeit in der Re-I-Ma Abteilung ist die optimale berufliche Re-Integration der Patienten in den Arbeitsalltag unter Ausschöpfung aller diagnostischer Methoden sowie die Aufdeckung und Beseitigung möglicher Rehabilitationshindernisse.

Um den komplexen Anforderungen auf diesem Gebiet zu entsprechen und eine optimale Behandlung und Diagnostik zu gewährleisten, erarbeiten wir für jeden Patienten ein individuelles Leistungsangebot.

Wir sind Ansprechpartner für Sie bei:

  • Unklarheiten bezüglich des zukünftigen Rehabilitationsbedarfes
  • Ungewöhnlich langen Rehabilitationsverläufen
  • Unklarer Motivation des Patienten
  • Posttraumatischer Belastungsstörung oder anderen psychischen Auffälligkeiten
  • Ambulantem Psychotherapiebedarf
  • Schmerzverarbeitungsstörungen
  • Klärungsbedarf hinsichtlich der beruflichen Leistungsfähigkeit, der beruflichen Eignungen und Neigungen
  • Klärungsbedarf bezüglich der Fahreignung
  • Gutachtenbedarf


Unsere Arbeit zielt darauf ab, eine optimale Zusammenarbeit und Koordination mit Rehabilitanden, Leistungsträgern und Leistungserbringern zu erbringen.

Kostenträger:

  • Berufsgenossenschaften
  • Unfallkassen
  • Haftpflichtversicherungen

Unser interdisziplinäres Konzept berücksichtigt die medizinischen, psychischen, sozialen und beruflichen Folgen eines Unfalls. Unser erweitertes Leistungsangebot basiert auf langjährigen Erfahrungen.

Unser fachliches Team ist darüber hinaus spezialisiert auf die Bereiche Neuropsychologie, Psychodiagnostik, Psychotherapie (Psychotraumatologie u. a.), kaufmännische und handwerkliche Arbeitstherapie sowie Sozialberatung.

Die enge Zusammenarbeit mit den leitenden Fachärzten der Schwarzwaldklinik Neurologie und der Schwarzwaldklinik Orthopädie (Fachärzte für Neurologie, Orthopädie, Unfallchirurgie und Rheumatologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, H-Arzt, Spezielle Schmerztherapie, Verkehrsmedizin) innerhalb des interdisziplinären Teams gewährleistet eine sehr gute Abstimmung von medizinischer Diagnostik und Behandlung.

Mit vier interdisziplinären, miteinander kombinierbaren Modulen und Leistungen erreichen wir eine bedarfsgerechte berufliche und soziale Wiedereingliederung.

Die Module ermöglichen eine intensive Abstimmung der medizinischen und psychologischen Rehabilitation auf berufsbezogene Probleme und ermitteln das Restleistungsvermögen und das Rehapotenzial anhand ärztlicher und psychologischer Untersuchungen.

Bei Bedarf werden mit den Betroffenen berufsbezogene, praxisorientierte Arbeitserprobungen durchgeführt. Nach Auswertung aller Befunde leget das Team gemeinsam einen zielorientierten, konkreten Handlungsplan fest, der medizinische, soziale und berufliche Anforderungen berücksichtigt.

Die intensive, integrative Betreuung von Unfallopfern mit psychischen Begleitsymptomen (z. B. Anpassungsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung, Angststörung) findet durch Einzelpsychotherapie, stabilisierende Gruppentherapie zur Krankheitsverarbeitung, ggf. auch neuropsychologische Therapie statt.
Psychische Folgestörungen von Unfällen werden diagnostiziert und anhand geeigneter Methoden in der Einzeltherapie (EMDR, Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy, u. a.) behandelt.
Begleitend erhalten die Patienten eine physio-, arbeits- und sprachrtherapeutische Behandlungen und bei Bedarf weitere Therapien (Cranio-Sacrale Therapie, Schmerzbewältigungsverfahren etc.).

Die einzelnen Module

Modul 1: Individuelles Fallmanagement (Modul 1)

Ein Fall-Management-Team erstellt eine Situationsanalyse und ermittelt das Restleistungsvermögen und das Rehapotenzial anhand ärztlicher und psychologischer Untersuchungen. Bei Bedarf werden mit den Betroffenen berufsbezogene, praxisorientierte Arbeitserprobungen durchgeführt. Nach Auswertung aller Befunde legen die Mitarbeiter des Fall-Management-Teams einen zielorientierten, konkreten Handlungsplan fest, der medizinische, soziale und berufliche Anforderungen berücksichtigt.

Modul 2 : Integrative Unfallnachsorge

Das Konzept der integrativen Unfallnachsorge umfasst die intensive, integrative Betreuung von Unfallopfern mit psychischen Begleitsymptomen (z. B. Anpassungsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung, Angststörung) durch Einzelpsychotherapie, stabilisierende Gruppentherapie zur Krankheitsverarbeitung, ggf. auch neuropsychologische Therapie.
Psychische Folgestörungen von Unfällen werden diagnostiziert und anhand geeigneter Methoden in der Einzeltherapie (EMDR, Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy, u. a.) behandelt.
Begleitend erhalten die Patienten eine physio-, arbeits- und sprachtherapeutische Behandlungen und bei Bedarf weitere Therapien (Cranio-Sacrale Therapie, Schmerzbewältigungsverfahren etc.).

Modul 3: Belastungserprobung und berufsorientierende Maßnahmen (BBM)

Ist der Wiedereinstieg in die bisherige berufliche Tätigkeit ausgeschlossen, sind Berufsorientierungsmaßnahmen durchzuführen. Das Konzept der BBM umfasst die Belastungserprobung in einer klinikeigenen Arbeitstherapie, eine externe alltagsnahe berufliche Belastungserprobung bei Netzwerkpartnern sowie eine Berufsorientierung mit integrierter Arbeitskurzerprobung. Ziel ist die Entwicklung tragfähiger beruflicher Perspektiven, die Konkretisierung der sozialmedizinischen Empfehlungen sowie die Verbesserung der Motivationslage der Patienten.

Modul 4: Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL)

Das EFL-System umfasst 29 standardisierte funktionelle Leistungstests. Ziel der Testung ist die Einschätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit anhand standardisiert ermittelter Beobachtungsdaten und deren Bewertung.
Die EFL gibt Aufschluss über Fähigkeiten und Schwächen bezüglich der ergonomisch sicheren, arbeitsbezogenen physischen Leistungsfähigkeit. Auf der Grundlage der Analysewerte werden passende Therapieschritte eingeleitet, um die Patienten frühzeitig auf deren künftige berufliche Tätigkeit vorzubereiten.